Erste urkundliche Erwähnung fand das Dorf im Jahr 1321 als Sinsinbach. Anhand von Bodenfunden konnte eine keltische Wohngrubensiedlung nachgewiesen werden. Erste Erwähnung 1321; Luther von Isenburg besaß Lehen zu "Sinsinbach". Der Isenburger Hof und das "Wollenschlägers Höfchen" zu Sessenbach waren bis 1664 isenburgisch, danach kurtrierisch. Der Saynhof, 1331 Hof "Uf der Seijne", ist nach wechselvollem Schicksal ausgegangen, nachdem er zuletzt 1723 im Besitz des Klosters Oberwerth war. Isenburg-Grenzau besaß um das Jahr 1600 Anteile am Zehnten von Sessenbach. Heute hat Sessenbach ca. 560 Einwohner die in 160 Häusern leben, mit insgesamt 230 Wohnungen auf einer Fläche von 2,8 km². Der Haupterwerbszweig der Sessenbacher Bürger prägte im 20. Jahrhundert vornehmlich die Landwirtschaft und die Keramikindustrie. Seit 1972 gehört die Ortsgemeinde Sessenbach der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an.

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