Sessenbacher Extrablatt 1-2015 - page 9

Unsere Kinder in Sessenbach
„Wohnst Du gerne in Sessenbach?“
Diese Frage stand im Mittelpunkt einer
Umfrage, die unsere Kinder beantwortet
haben.
Als Ergebnis lässt sich feststellen, dass
alle Kinder gerne in Sessenbach wohnen.
• Sie schätzen das große Platzangebot
zum Spielen, die Ruhe, die Natur und
dass sie nicht durch viele Autos gestört
werden.
• Die Kinder empfinden die Luft als sau-
ber, die Straßen jedoch könnten etwas
weniger dreckig sein.
• Beim Spielen können sich alle austoben
und vor Jugendlichen oder Erwachse-
nen auf der Straße haben die wenigsten
Ängste.
• Bei der Frage nach Freunden im ent-
sprechenden Alter zeigt sich, dass die
Älteren, die die weiterführenden Schu-
len besuchen, nicht mehr so viele
gleichaltrige Kameraden haben.
• Alle finden die Leute aus Sessenbach
nett und fühlen sich als Kinder willkom-
men.
• Ein großes Freizeitangebot vermissen
alle unabhängig vom Alter.
• Die Busverbindung zur Schule wird im
Allgemeinen als zufriedenstellend
beurteilt.
Die Kinder konnten auch noch Wün-
sche an ihren Wohnort aufschreiben:
- ein neues Bushäuschen
- eine Fahrradbahn
- altersgerechtes Spielzeug auf dem
Spielplatz
- gemeinsame Freizeitaktionen
- Wiederherstellung des Bolzplatzes.
Sessenbach gilt als ein sehr hundefreundlicher
Ort.Wir wollen, dass es so bleibt!
Sehr gefreut haben wir uns über die Initiative
einiger Hundebesitzer, die sich per Plakat an ih-
resgleichen gewandt haben. Sie haben bei ihren
Spaziergängen sicherlich die Aufrufe gesehen
und gelesen.
Dabei wandten sie sich insbesondere an dieje-
nigen „Fellnasenbesitzer“, die auf Grund ihrer
uneinsichtigen Handlungsweise das Image aller
stark negativ beeinflussen.
An den Rundwegen um Sessenbach, die für die
Hunderunden - und Spaziergänge – besonders
genutzt werden, hat die Gemeinde Hundetüten-
spender und Abfallkörbe in einer hohen Dichte
aufgestellt. Somit kommt jeder Hundebesitzer
zwangsläufig an mindestens einem der Spen-
der vorbei. Deren Nichtnutzung kann nur als
ausgeprägte Gleichgültigkeit gegenüber der
Allgemeinheit oder aber Provokation ausgelegt
werden.
Die Beseitigung der Hinterlassenschaften des
Hundes ist für den Besitzer/ Hundeführer ver-
pflichtend, demzufolge das Ignorieren eine Ord-
nungswidrigkeit.
Aber die Optik – oder der „versaute“ Schuh - ist
es nicht allein.
Die betreffenden Wege sind gesäumt von land-
wirtschaftlich genutzten Flächen zur Erzeugung
von Viehfutter und Getreide. Die Verunreinigung
mit Hundekot führt zu bakteriellen Verunrei-
nigung und damit zu einer gesundheitlichen
Gefahr für die damit gefütterten Tiere. Hierzu
gibt es sehr eindeutige Forschungsergebnisse
der Universität München. Vielfach verweigern
insbesondere Pferde das so verunreinigte Heu
– und das gleich Ballen- bzw. Rollenweise. Es
entsteht somit auch ein signifikanter wirtschaft-
licher Schaden für den Landwirt.
Ein weiteres Problem ist in den letzten Wochen
verstärkt aufgefallen: Hundeführer spielen
„Stöckchen“ mit ihren Hunden. Dagegen ist
nichts zu sagen, eher im Gegenteil. Die Hunde
– und vielleicht auch mancher Hundeführer –
sind danach ausgeglichen und entspannt. Nur
dürfen die Hölzer nicht auf der Wiese oder dem
Feld verbleiben. Hierdurch ist es schon mehrfach
zu Beschädigungen an den Erntefahrzeugen des
Landwirts gekommen. Wir reden hier nicht von
kleinen Stöcken, sondern von Ästen, die bis zu
armdick sind. Es kann dem Landwirt nicht zuge-
mutet werden, ein Feld vor Bearbeitung abge-
hen zu müssen, um Beschädigungen solcher Art
an seinen Geräten zu vermeiden.
Liebe nicht weißen Schafe unter den „Hunde-
freunden und Fellnasenbesitzern“ leisten Sie
Ihren Beitrag für ein harmonisches Zusammen-
leben in unserem Dorf!
Bei den Initiatoren der oben genannten Plaka-
taktion möchte sich der Gemeinderat nochmals
herzlich bedanken.
Unsere Kinder in Sessenbach
Hunde
1,2,3,4,5,6,7,8 10,11,12
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